Ein E-Lastenrad kann in vielen Haushalten Fahrten mit dem Auto ersetzen – zum Wocheneinkauf, zur Kita oder zum Ausflug am Wochenende. Die Motorunterstützung bis 25 km/h macht auch schwere Ladung und Steigungen gut beherrschbar.
Daneben gibt es zweirädrige Frontlader (Long John) mit Transportbox vor dem Lenker. Ladung und Kinder sind dabei stets im Blick, das Rad ist allerdings deutlich länger als ein normales Fahrrad.
Entscheidend ist das vom Hersteller angegebene zulässige Gesamtgewicht. Es umfasst das Rad selbst, die fahrende Person, Kinder und Ladung. Zusätzlich gelten oft eigene Grenzen für die Transportbox oder den Gepäckträger. Rechnen Sie vor dem Kauf ehrlich nach, was Sie regelmäßig transportieren – inklusive Getränkekisten, Kindersitzen und Zubehör.
Nach § 21 Abs. 3 StVO dürfen Personen auf Fahrrädern nur mitgenommen werden, wenn das Rad dafür gebaut und eingerichtet ist; wer fährt, muss mindestens 16 Jahre alt sein. Achten Sie auf Sitzbänke oder Kindersitze mit Gurten, eine stabile Box mit Seitenwänden sowie Regen- und Sonnenverdecke als Zubehör. Ob und mit welchem Adapter eine Babyschale verwendet werden darf, legt der Hersteller fest. Ein Helm ist für Kinder auch in der Box sinnvoll.
Für schwere Ladung empfiehlt sich ein Mittelmotor mit hohem Drehmoment, oft in der Klasse um 85 Nm. Nabenschaltungen, auch stufenlose, erleichtern das Anfahren unter Last, weil sie sich im Stand schalten lassen. Die Schiebehilfe bis 6 km/h ist beim Rangieren eines beladenen Rades Gold wert. Kräftige hydraulische Scheibenbremsen sind Standard, bei Dreirädern ist eine Feststellbremse praktisch. Größere Akkus oder zwei Akkus lohnen sich, wenn täglich viel Last bewegt wird.
Messen Sie Kellertür, Hofeinfahrt, Aufzug und Stellplatz, bevor Sie sich entscheiden: Lastenräder sind lang, Dreiräder zusätzlich breit. Ein sicherer, möglichst überdachter Abstellplatz schützt vor Witterung und Diebstahl.
Einige Kommunen und Bundesländer fördern die Anschaffung von Lastenrädern durch Privatpersonen. Programme und Bedingungen ändern sich häufig, prüfen Sie die aktuellen Angebote deshalb vor dem Kauf. Manche Förderungen setzen voraus, dass der Antrag vor der Bestellung gestellt wird.
Für den gelegentlichen Einkauf reicht oft ein City-E-Bike mit Korb und Gepäckträger, für lange Strecken mit Packtaschen ein Trekking-E-Bike. Weitere Kaufkriterien fasst unser Ratgeber E-Bike kaufen: worauf achten? zusammen, zur Pflege des Akkus gibt es einen eigenen Akku-Ratgeber.
E-Lastenräder mit Unterstützung bis 25 km/h sind Fahrräder, Führerschein und Kennzeichen sind nicht erforderlich. Auch Ihr Lastenrad kommt per Spedition und fahrfertig vormontiert. Vor der ersten Fahrt mit Kindern empfehlen sich einige Übungsrunden ohne Ladung auf einem ruhigen Platz. Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch oder per E-Mail über die Seite Kontakt.
Das hängt vom Modell ab: Maßgeblich sind die vom Hersteller vorgesehenen Sitzplätze mit Gurten und das zulässige Gesamtgewicht. Die StVO erlaubt die Mitnahme von Personen auf Fahrrädern, die dafür gebaut und eingerichtet sind. Wer fährt, muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Das unterscheidet sich je nach Bauform und Modell deutlich. Maßgeblich sind das zulässige Gesamtgewicht und die Zuladungsgrenze von Box oder Gepäckträger laut Hersteller. Ziehen Sie vom Gesamtgewicht das Eigengewicht des Rades und Ihr Körpergewicht ab, um die mögliche Zuladung zu ermitteln.
Einige Kommunen und Bundesländer fördern Lastenräder auch für Privatpersonen. Die Programme ändern sich häufig und sind teils budgetbegrenzt. Prüfen Sie die aktuellen Bedingungen vor dem Kauf, da manche Förderungen einen Antrag vor der Bestellung verlangen.
Zweirädrige Lastenräder fahren sich agiler und sind schmaler, brauchen aber etwas Übung bei Lenkung und Balance mit Ladung. Dreiräder stehen von selbst und sind beim Beladen und langsamen Fahren angenehm, aber breiter und in Kurven weniger dynamisch. Entscheidend sind Ihre Wege, der Abstellplatz und was Sie transportieren.