E-MTB Hardtails kombinieren eine Federgabel mit einem starren Hinterbau – robust, wartungsarm und vielseitig. Ein Hardtail eignet sich für Forstwege und leichte Trails und mit passender Ausstattung auch für den Weg zur Arbeit.
Ein Hardtail federt nur vorn, der Hinterbau ist starr. Das spart Gewicht, Kosten und Wartung, denn es gibt keinen Dämpfer und keine Hinterbaulager, die gepflegt werden müssen. Auf Schotter, Asphalt und festen Waldwegen fährt sich ein Hardtail direkt und effizient. Damit ist es ein guter Einstieg ins E-Mountainbiken und für viele das vernünftigste Rad für die Hausrunde.
E-MTB Hardtails finden Sie bei uns von Bulls, Cube, Fischer und Prophete.
Auf groben Wurzelteppichen und in steinigen Abfahrten springt das ungefederte Hinterrad schneller, die Traktion sinkt und der Körper muss mehr abfedern. Wer regelmäßig solches Gelände sucht, ist mit einem E-MTB Fully besser beraten. Fahren Sie dagegen überwiegend Radwege und möchten Gepäck mitnehmen, lohnt ein Blick auf SUV-E-Bikes oder Trekking-E-Bikes mit kompletter Alltagsausstattung.
Üblich sind etwa 100 bis 120 mm Federweg, sportliche Trail-Hardtails haben auch 130 bis 140 mm. Eine Luftfedergabel lässt sich über den Druck an das Körpergewicht anpassen, eine Blockierfunktion (Lockout) macht die Gabel auf Asphalt straff.
Die meisten E-MTB Hardtails nutzen einen Mittelmotor; für steile Anstiege ist ein Drehmoment um 85 Nm verbreitet. Einige Modelle arbeiten stattdessen mit einem Hinterradnabenmotor und deutlich weniger Drehmoment, was für Feld- und Forstwege genügen kann. Akkus mit 500 bis 800 Wh sind gängig, einfachere Modelle haben teils kleinere Akkus. Praktisch ist ein entnehmbarer Akku, wenn das Rad in einem Keller oder einer Garage ohne Steckdose steht.
29 Zoll rollt ruhig und überwindet Hindernisse leicht, 27,5 Zoll ist wendiger und passt oft besser zu kleinen Rahmengrößen. Breite Reifen um 2,4 bis 2,6 Zoll bringen Grip und etwas von dem Komfort, den der starre Hinterbau nicht bietet.
Hydraulische Scheibenbremsen gehören bei E-MTBs zum Standard. Größere Bremsscheiben vorn verbessern die Standfestigkeit auf langen Abfahrten.
Einige Hardtails bringen Beleuchtung ab Werk mit oder bieten Befestigungspunkte für Gepäckträger und Schutzbleche. Wer auch pendeln will, sollte darauf achten: Bei Dämmerung und Dunkelheit ist im Straßenverkehr eine zugelassene Beleuchtung nötig.
Für die passende Größe zählen Schrittlänge und Einsatzzweck; unser Rahmengrößen-Ratgeber hilft bei der Wahl. Als Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h ist auch ein E-MTB Hardtail ein Fahrrad, Führerschein und Kennzeichen sind nicht nötig. Wie der Akku gut durch den Winter kommt, lesen Sie im Ratgeber Akku laden, lagern und pflegen.
Die Lieferung erfolgt per Spedition, das Rad ist fahrfertig vormontiert. Sie zahlen per Vorkasse, Nachnahme oder auf Rechnung und können innerhalb von 28 Tagen widerrufen – mehr dazu unter Widerrufsbelehrung.
Ein Hardtail hat nur eine Federgabel, ein Fully zusätzlich einen gefederten Hinterbau. Das Hardtail ist leichter, einfacher zu warten und meist günstiger. Das Fully bietet mehr Traktion und Komfort im groben Gelände.
Ja, viele nutzen ihr Hardtail auch für den Arbeitsweg. Wichtig sind dann Beleuchtung, gegebenenfalls Schutzbleche und ein Ständer. Prüfen Sie, ob das Modell diese Ausstattung oder passende Befestigungspunkte mitbringt.
Für Forstwege und leichte Trails reichen etwa 100 bis 120 mm. Sportliche Trail-Hardtails bieten 130 bis 140 mm für ruppigere Abfahrten. Wichtig ist außerdem, dass sich die Gabel auf Ihr Körpergewicht einstellen lässt.
Nein, solange es sich um ein Pedelec mit höchstens 250 Watt Nenndauerleistung und Unterstützung bis 25 km/h handelt – das trifft auf alle E-MTBs bei Rad-Held zu. Wer das Rad manipuliert, um schneller unterstützt zu werden, macht es zum zulassungspflichtigen Kraftfahrzeug. Das kann erhebliche Folgen für Versicherungsschutz und Fahrerlaubnis haben.