Hier finden Sie Alufelgen von 15 bis 23 Zoll, etwa von Borbet, Dezent, BBS und OZ Racing, unter anderem für VW Golf, Golf GTI und Golf R, Audi A3/S3 und A4, BMW 3er, Mercedes A- und C-Klasse, Skoda, Cupra und Tesla. Neben der Optik zählen vor allem die Passform und eine gültige Freigabe für Ihr Fahrzeug.
Eine Felge passt nur, wenn mehrere Maße zusammenspielen. Die Bezeichnung „8J x 19 ET45 5x112 MB 57,1“ steht zum Beispiel für 8 Zoll Breite, J-Hornform, 19 Zoll Durchmesser, 45 mm Einpresstiefe, fünf Löcher auf 112 mm Lochkreis und 57,1 mm Mittenbohrung. Wenn Sie direkt nach Ihrem Modell suchen, nutzen Sie die Übersicht Felgen nach Fahrzeug.
Ist die Mittenbohrung der Felge größer als die Nabe, zentrieren Zentrierringe das Rad. Die Last tragen dabei die Radschrauben, deren Bundform (Kugel- oder Kegelbund) und Schaftlänge zur Felge passen müssen.
Die Einpresstiefe (ET) bestimmt, wie weit das Rad im Radhaus steht: Je kleiner die ET, desto weiter außen. Zusammen mit der Breite entscheidet sie über den Abstand zu Federbein, Bremse und Kotflügel. Wie Sie das berechnen, erklärt der Ratgeber Einpresstiefe, Lochkreis und Mittenbohrung.
Daneben finden Sie in dieser Übersicht auch Felgen in 15 und 16 Zoll, etwa für Kleinwagen und Transporter, sowie einzelne Modelle in 22 und 23 Zoll.
Grundsätzlich gilt: Mit wachsendem Durchmesser sinkt die Reifenflanke. Das wirkt sportlicher und lenkt präziser, kostet aber Federungskomfort. Räder und Reifen werden meist schwerer und teurer, und die Felge ist am Bordstein schlechter geschützt.
Für den Winter greifen viele Fahrer zu 17 oder 18 Zoll, weil die Reifen günstiger sind und die höhere Flanke Schlaglöcher besser verkraftet. Ob Schneeketten zulässig sind, steht im Gutachten.
Prüfen Sie vor der Reifenmontage, ob Lochkreis, Mittenbohrung und Freigängigkeit an der Bremse stimmen. Hat Ihr Fahrzeug ein direkt messendes Reifendruckkontrollsystem, braucht der neue Radsatz passende Sensoren. Die Radschrauben werden mit dem im Gutachten bzw. in der ABE der Felge oder vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Anzugsmoment angezogen und nach etwa 50 bis 100 km kontrolliert und nachgezogen.
Nach § 19 StVZO kann die Betriebserlaubnis erlöschen, wenn Räder ohne passende Freigabe montiert werden. So bleiben Sie auf der sicheren Seite:
Ohne gültige Freigabe drohen Bußgeld, ein Mangel bei der Hauptuntersuchung und unter Umständen Ärger mit der Versicherung. Den Ablauf Schritt für Schritt beschreibt der Ratgeber ABE, Teilegutachten und ECE: Felgen eintragen.
Felgen versenden wir per Paketdienst innerhalb Deutschlands. Sie zahlen per Vorkasse, Nachnahme oder auf Rechnung (14 Tage nach Erhalt) und haben 28 Tage Widerrufsrecht. Für Golf-Fahrer gibt es einen eigenen Ratgeber zu Felgen für Golf 8 GTI und Golf R. Bei Fragen zur Passform helfen wir telefonisch oder per E-Mail; halten Sie dafür am besten Ihre Zulassungsbescheinigung bereit.
Das hängt von der Freigabe ab. Felgen mit ABE oder ECE-Genehmigung sind eintragungsfrei, solange Sie alle Auflagen einhalten. Bei einem Teilegutachten ist nach der Montage eine Abnahme durch eine Prüforganisation nötig, je nach Auflage auch eine Berichtigung der Fahrzeugpapiere.
Lochkreis, Mittenbohrung, Einpresstiefe und Breite müssen zu Ihrem Fahrzeug passen, und Ihr Fahrzeugtyp muss in ABE oder Gutachten aufgeführt sein. Halten Sie Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I bereit, damit sich das zuverlässig prüfen lässt. Gern helfen wir Ihnen dabei telefonisch oder per E-Mail.
Zentrierringe sind nötig, wenn die Mittenbohrung der Felge größer ist als die Nabe Ihres Fahrzeugs. Sie sorgen für den exakten Rundlauf, die Last tragen weiterhin die Radschrauben. Ob und welche Ringe vorgeschrieben sind, steht in den Unterlagen des Felgenherstellers.
Nur wenn Bundform und Schaftlänge zur neuen Felge passen. Viele Zubehörfelgen benötigen andere Schrauben als die Serienräder, etwa Kegelbund statt Kugelbund. Maßgeblich sind die Angaben in ABE oder Gutachten.