Vollgefederte E-Mountainbikes federn an Gabel und Hinterbau – für mehr Traktion, Kontrolle und Komfort auf ruppigen Trails. Hier finden Sie E-MTB Fullys als Pedelecs mit Unterstützung bis 25 km/h, für Touren im Mittelgebirge ebenso wie für technische Abfahrten.
Ein Fully spielt seine Stärken überall dort aus, wo der Untergrund unruhig wird: Wurzelpassagen, Steinfelder, verblockte Anstiege und schnelle Abfahrten. Der gefederte Hinterbau hält das Hinterrad am Boden. Das bringt Traktion beim Klettern, die mit Motorunterstützung besonders wichtig ist, und schont auf langen Touren Rücken und Handgelenke. Wer überwiegend Forstwege und Asphalt fährt, ist mit einem E-MTB Hardtail oft leichter und wartungsärmer unterwegs.
Vollgefederte E-Mountainbikes führen wir von Cube, Focus, Haibike, Orbea, Scott und Specialized.
Mehr Federweg bedeutet mehr Reserven, aber meist auch mehr Gewicht und ein trägeres Fahrverhalten auf einfachen Wegen.
E-MTB-Antriebe liefern meist um 85 Nm Drehmoment oder mehr; der Specialized 3.1 kommt auf über 100 Nm, der Bosch Performance Line CX nach dem Bosch-Software-Update „Performance Upgrade 2.0“ (seit Mai 2026) auf bis zu 120 Nm, sofern der Fahrradhersteller diese Einstellung freigibt. Daneben gibt es leichtere Fullys mit kompakteren Antrieben und kleineren Akkus, die sich näher an einem klassischen Mountainbike anfühlen. Beim Akku sind im Gelände 600 bis über 800 Wh verbreitet, denn steile Anstiege in hohen Unterstützungsstufen kosten spürbar Energie. Ein vollgefedertes E-MTB wiegt je nach Ausstattung häufig über 20 kg – das merken Sie beim Tragen und auf dem Heckträger.
Verbreitet sind 29 Zoll für Laufruhe und gutes Überrollverhalten, 27,5 Zoll für Wendigkeit sowie Mullet-Aufbauten mit großem Vorder- und kleinerem Hinterrad. Reifen um 2,4 bis 2,6 Zoll Breite bieten Grip und Dämpfung. Wegen des Gewichts sind kräftige hydraulische Vierkolben-Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben üblich. Eine absenkbare Sattelstütze hilft, in steilen Passagen den Schwerpunkt tief zu halten.
Moderne Fullys sind lang und flach geschnitten, Größenempfehlungen weichen daher teils von älteren Rädern ab. Orientierung bietet unser Ratgeber zur Rahmengröße. Gabel und Dämpfer stimmen Sie vor der ersten Ausfahrt über Luftdruck und Negativfederweg (Sag) nach Herstellerangabe auf Ihr Gewicht ab. Wie Sie den großen Akku über die Winterpause bringen, erklärt der Akku-Ratgeber.
Auch ein E-Fully ist als Pedelec bis 25 km/h rechtlich ein Fahrrad: kein Führerschein, kein Kennzeichen. Für das Radfahren im Wald gelten die Waldgesetze der Bundesländer, einige schreiben etwa Mindestbreiten für Wege vor. Informieren Sie sich vor der Tour über die Regeln vor Ort.
Ihr E-MTB wird per Spedition geliefert und kommt fahrfertig vormontiert an. Bezahlen können Sie per Vorkasse, Nachnahme oder auf Rechnung – Details unter Versand und Zahlung.
Für Touren und flowige Trails sind rund 120 bis 140 mm ein guter Bereich. Wer steile, technische Abfahrten fährt, greift eher zu 150 bis 170 mm. Mehr Federweg bringt Reserven, aber meist auch mehr Gewicht.
Vollgefederte E-Mountainbikes mit kräftigem Motor und großem Akku wiegen häufig über 20 kg, je nach Ausstattung auch deutlich mehr. Leichtere Modelle mit kompakten Antrieben sind handlicher, bieten aber weniger Unterstützung. Das genaue Gewicht steht in den Produktdaten.
Pedelecs bis 25 km/h sind rechtlich Fahrräder und dürfen grundsätzlich dort fahren, wo Radfahren erlaubt ist. Die Regeln für den Wald legen die Bundesländer fest, teils mit Vorgaben zur Wegebreite. Informieren Sie sich vor der Tour über die örtlichen Bestimmungen und nehmen Sie Rücksicht auf Fußgänger.
Das hängt vom Gelände ab. Auf Forstwegen und leichten Trails ist ein Hardtail effizient, wartungsarm und meist günstiger. Wer oft auf wurzeligen, steinigen Trails unterwegs ist, profitiert auch als Einsteiger vom Komfort und der Traktion eines Fullys.