21 Zoll ist die Größe für große Limousinen, SUV und Fahrzeuge wie das Tesla Model Y. Bei diesem Durchmesser kommt es ganz besonders darauf an, dass die Freigabe exakt zu Ihrem Fahrzeug passt.
21-Zoll-Räder sind vor allem für größere Fahrzeuge gedacht, deren Radhäuser und Proportionen auf große Durchmesser ausgelegt sind. Ein bekanntes Beispiel ist das Tesla Model Y: Für die Performance-Version bietet Tesla je nach Baujahr ab Werk 21-Zoll-Räder an. Auch viele SUV und große Limousinen tragen Räder in dieser Größe ab Werk oder als Option, zum Beispiel BMW 5er, Mercedes E-Klasse und VW ID.4/ID.5. Bei Kompaktwagen wie Golf oder A3 liegt der Schwerpunkt dagegen eher bei 18 bis 20 Zoll.
Bei 21 Zoll fallen die Reifenquerschnitte niedrig aus. Für das Model Y Performance ist ab Werk etwa die Mischbereifung 255/35 R21 vorn und 275/35 R21 hinten bekannt, je nach Baujahr. Bei schweren Fahrzeugen wie E-Autos und SUV ist zudem die Tragfähigkeit wichtig: Achten Sie auf den im Gutachten vorgeschriebenen Lastindex. Reifen in dieser Größe kosten meist deutlich mehr als in 18 oder 19 Zoll, und die Auswahl ist kleiner.
Bei Elektroautos kann ein größerer und schwererer Radsatz außerdem die Reichweite verringern. Wer viele Langstrecken fährt, sollte das in die Entscheidung einbeziehen.
Je größer das Rad, desto enger wird es im Radhaus. Prüfen Sie in ABE oder Gutachten, ob Ihr exakter Fahrzeugtyp aufgeführt ist und welche Auflagen gelten, etwa zu Reifengröße, Lastindex, Freigängigkeit oder Fahrwerk. Mit ABE oder ECE-Genehmigung entfällt die Eintragung. Beim Teilegutachten ist eine Abnahme durch TÜV, DEKRA, GTÜ oder KÜS nötig, gegebenenfalls mit Berichtigung der Fahrzeugpapiere. Ohne passende Freigabe bleibt nur die aufwendige Einzelbegutachtung. Den Ablauf erklärt der Ratgeber Felgen eintragen: ABE, Teilegutachten, ECE.
Tesla Model 3 und Model Y nutzen den Lochkreis 5x114,3 mit 64,1 mm Mittenbohrung und Radmuttern M14x1,5. Wie Lochkreis, Mittenbohrung und Einpresstiefe zusammenspielen, erklärt der Ratgeber Einpresstiefe, Lochkreis und Mittenbohrung. Ist die Mittenbohrung der Felge größer als die Nabe, sorgen Zentrierringe für den exakten Sitz. Fahrzeuge mit direkt messendem Reifendruckkontrollsystem benötigen zudem Sensoren für den neuen Radsatz.
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Grundsätzlich ja, Tesla bietet für das Model Y Performance je nach Baujahr selbst 21-Zoll-Räder an. Zubehörfelgen müssen zum Lochkreis 5x114,3 und zur Mittenbohrung von 64,1 mm passen und für Ihr Modell freigegeben sein. Denken Sie außerdem an passende Reifendrucksensoren.
Das ist möglich. Größere und schwerere Räder mit breiteren Reifen können den Verbrauch erhöhen und damit die Reichweite senken. Wie stark sich das auswirkt, hängt von Fahrzeug, Reifen und Fahrweise ab.
Das hängt von Fahrzeug und Felgenbreite ab. Beim Model Y Performance ist ab Werk etwa 255/35 R21 vorn und 275/35 R21 hinten bekannt, je nach Baujahr. Für Zubehörfelgen gelten die im Gutachten genannten Größen und Lastindizes.
Bei ABE oder ECE-Genehmigung nicht, solange alle Auflagen eingehalten werden. Bei einem Teilegutachten ist eine Abnahme durch eine Prüforganisation nötig, oft mit anschließender Berichtigung der Fahrzeugpapiere. Ohne Freigabe bleibt nur eine aufwendige Einzelbegutachtung.